Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 
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Leitbild der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft versteht sich als moderne Wissenschaftsinstitution, die ihr Grundverständnis aus vier zentralen Elementen ableitet:

1. Die Einheit der Wirtschaftswissenschaft
Diese Idee bedeutet, dass die Effizienz wirtschaftlichen Handelns (verstanden als Verfügung über knappe Ressourcen) und seiner organisatorischen Regelung im Vordergrund des Interesses von Forschung und Lehre steht, dass kein Graben zwischen der Wirtschaftstheorie einerseits und der Management-Wissenschaft andererseits entstehen soll.

2. Theoriegeleitete Wissenschaftlichkeit
Diesem Postulat liegt die Überzeugung zugrunde, dass empirische Ergebnisse, experimentelle Untersuchungen oder praktische Verfahren auf einem theoretischen Verständnis basieren oder jedenfalls auf dieses bezogen sein sollten. Empirie, Experiment und Praxis können nur so einerseits vom erreichten Forschungsstand profitieren und andererseits dessen Weiterentwicklung herausfordern. Mag auch das Ideal eines konsistenten Theoriegebäudes, das die praktischen Erfahrungen und die experimentellen oder empirischen Ergebnisse umfassend zu erklären vermag, unerreichbar sein, so ist es dennoch das entscheidende Merkmal der Wissen­schaft­lichkeit von Erkenntnisbemühung und beratender Anwendung.

3. Internationale Orientierung von Forschung und Lehre
Von Anfang an war es das Ziel der Fakultät, ihre Forschung an internationalen Qualitätsstandards zu orientieren und Erfolg im internationalen Wettbewerb anzustreben. Mit der Einrichtung ihres "International Study Program" hat die Fakultät dieses Bestreben auch auf ihre Lehre ausgedehnt.

4. Immanenter Anwendungsbezug der theoriegeleiteten Wissenschaftlichkeit
Die Ökonomik ist letztlich eine empirische Wissenschaft, deren Ziel in der Erklärung und Analyse realer Phänomene besteht. Aus diesem Grund muss der Anwendungsbezug theoretischer Analysen gewahrt bleiben. Wirtschaftswissenschaftler stehen grundsätzlich vor der Notwendigkeit, die Relevanz ihrer theoretischen Arbeiten nachzuweisen. Die Wissenschaftlichkeit der Anwendungsfälle ergibt sich aus der konsequenten theoretischen Fundierung und dem empirischen Nachweis. Es geht gewissermaßen um die Verwissenschaftlichung der praktischen Beratung. Ein solches Konzept ist innerhalb der ökonomischen Profession nicht selbstverständlich. Vorherrschend ist vielmehr das Nebeneinander von reinen Theoretikern, die den Relevanznachweis ihrer Analyse oft schuldig bleiben, und Praktikern, die vielfach theorielos beraten. Dem versucht die Fakultät ein integriertes Konzept entgegenzusetzen.

 

Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué
Dekan

Letzte Änderung: 19.10.2015 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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